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ext4 – Neue Partition belegt bereits Speicherplatz

5. August 2014 at 17:00

ext4 und der reservierte Speicherplatz

ext4

Das Problem
Vor einigen Monaten stand ein Freund und ich vor dem Rätsel, warum eine neu erstelle Partition mit dem Dateisystem ext4 bereits eine Menge an Speicherplatz belegt hat – komplett jungfräulich, ohne jegliche Daten. Bei einer 4 TB Festplatte waren so bereits satte 186 GB in Verwendung…

Wie sich später herausstellte, reserviert sich ext4 automatisch 5% des Speicherplatzes für Notfälle. Sollte also die Festplatte aus irgendwelchen Gründen voll laufen, würde das sehr wahrscheinlich katastrophal enden und im schlimmsten Fall würde das System danach nicht mehr (ordentlich) hochfahren (natürlich vorausgesetzt es handelt sich hierbei um die Systempartition). Aus diesem Grund wird bereits ein prozentualer Speicherplatz für den root-Nutzer des Systems reserviert: Dadurch sollte das System selbst weiterhin in der Lage sein, hochfahren können, um dann selbst wieder freien Platz schaffen zu können.
Anwendungen, welche nicht unter dem Administratorkonto laufen, haben keinen Anspruch auf den reservierten Speicherbereich und würden wahrscheinlich beim Versuch, Daten auf die Festplatte zu schreiben, abstürzen.

Ich würde empfehlen, bei Partitionen, worauf sich ein Betriebssystem befindet, den reservierten Speicherbereich zu belassen – just in case. Bei reinen Datenplatten macht dies natürlich weniger Sinn und kann deshalb auch reduziert oder gar komplett abgeschaltet werden.

Die Lösung
Mit dem Werkzeug, welches bereits auf den meisten Linux-Systemen vorinstalliert ist, lässt sich der prozentual reservierte Bereich problemlos während des Betriebes ändern:

tune2fs -m 0 /dev/sda1

Erklärung: Der Parameter “-m” definiert hierbei die prozentuale Reservierung der angegebenen Partition. 0% deaktiviert die Reservierung.

via ubuntu-forum.de

QuickTipp: MySQL – Speicherplatzverbrauch der Datenbanken

28. July 2014 at 17:00

Auflistung der MySQL-Datenbanken und deren Speicherplatzverbrauch

Datenbanken & Speichergrößen

Ausgabe des SQL-Statements mit der Speicherplatzübersicht

Ohne große Erklärung oder viel Geschreibe – hier der Befehl zum Kopieren & Einfügen in die MySQL-Console:

mysql -u root -e -p 'select table_schema "Database",round(sum(data_length+index_length)/1024/1024,4) "Size (MB)" from information_schema.tables group by table_schema;'

Nach dem Einfügen und Ausführen des Befehls wird man nach dem Passwort des root-Nutzers gefragt. Nach der korrekten Eingabe erscheint dann eine schöne Übersicht, wie im Screenshot zu sehen ist, welche die Datenbanken und deren Speicherplatzverbrauch in einer Tabelle aufgelistet anzeigt. Alternativ kann man hinter den Parameter -p direkt das Passwort schreiben, um auf eine Eingabe nach der Ausführung zu verzichten.

Quelle: spielwiese.la-evento.com

QuickTipp: Fail2Ban für Proxmox VE für mehr Sicherheit

22. July 2014 at 14:00

Fail2Ban für Proxmox VE

Screen-startpage-with-cluster-dropshade-900

Proxmox VE-Webinterface (v2.1)

Ein kleiner Tipp für jene, welche selbst die Virtualisierungsoberfläche Proxmox VE einsetzen: Es gibt im offiziellen Wiki von Proxmox eine sehr einfache Anleitung, wie man Fail2Ban auch für Proxmox VE verwenden kann: http://pve.proxmox.com/wiki/Fail2ban. Könnte durchaus nützlich sein – habe ich selbst im Einsatz.

QuickTipp: Aktivieren der Farben bei init.d-Scripten

15. December 2013 at 11:00

Bei der Standard-Installation von Debian Wheezy werden standardmäßig die Farben aller init.d-Scripte deaktiviert. Da mich das gestört hatte, begab ich mich auf die Suche der Ursache…

fancytty-0

Das Deaktivieren der Farben lässt sich auf eine Variable namens “FANCYTTY” zurückführen, welcher in der Datei /etc/lsb-base-logging.sh auf “0” (aus) gesetzt wird. Mit nur einem einzigen Befehl lassen sich schnell die Farben wieder aktivieren. Hierbei wird lediglich die entsprechende Zeile auskommentiert:
sed -i 's/FANCYTTY=0/#FANCYTTY=0/g' /etc/lsb-base-logging.sh
Nach dem auskommentieren der Zeile, werden ab sofort die Farben wieder dargestellt:

fancytty-1

QuickTipp: Passwort mit Hilfe von Linux generieren

4. December 2013 at 17:00

Ein Passwort generieren
Mit dem heutigen Quick-Tipp lässt sich mit Hilfe der Linux-Shell und einem einzeiligen Befehl mit meist bereits vorhandenen Linux-Befehlen ein zufälliges 20-stelliges Passwort generieren – wunderbar für die Verwendung von automatischen Installationsscripts, ohne irgendwelche besonderen Abhängigkeiten zu haben bzw. spezielle Pakete vorher installieren zu müssen.

head -c 300 /dev/urandom | tr -cd '[a-zA-Z0-9-_]' | head -c 20

Mehrere Passwörter generieren
Beispiel um neun Passwörter je 20 Zeichen zu generieren:

# for ((i=1; i<=9; i++)); do echo -n "$i: " && head -c 300 /dev/urandom | tr -cd '[a-zA-Z0-9-_]' | head -c 20 && echo; done 1: UJB1-Fa0ELrFN8Rw5Qvx 2: x7et5c55ggG71[sNjN6x 3: -K9CsPSF_DO]P2NA3vkC 4: DjojU3Y9NMOgbQ50IYwS 5: GEJVdHmp-_VuTx_A7izX 6: KMnlxD[9543Gil_UNAd0 7: eazr4sPeGE0a-ZqG-Pxu 8: eCbf4tELNc7kn]Z0WCv6 9: WqjVnmKdcin_wg6BKRuc

Kurze Erklärung
Der Befehl kurz genauer erläutert:

head -c 300 /dev/urandomLiest die ersten 300 zufälligen Zeichen von /dev/urandom aus
tr -cd '[a-zA-Z0-9-_]'Löscht alle Zeichen, bis auf Buchstaben, Zahlen, Binde- und Unterstriche
head -c 20Gibt die ersten 20 Zeichen der geparsten Ausgabe aus

Update 16.09.2014: Man kann hierbei auch tr -cd '[:print:]' verwenden, wenn man alle "normal lesbaren" Zeichen zulassen möchte. Die Passwörter würden dann so ähnlich aussehen: k-/abFcS$I eA6m`its~

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